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Besuch von Michael Roth, SPD-Bundestagsabgeordneter im Rahmen der Sommer-Tour durch den Werra-Meißner-Kreis

SDP-Bundestagsabgeordneter (MdB), Michael Roth, war kürzlich im Rahmen seiner Sommertour zu Besuch auf KOCHSBERG, Europa-Akademie, in Meinhard-Grebendorf. Er folgte damit einer Einladung des Vorstandsvorsitzenden des Vereins Werraland Werkstätten e. V., Eschwege, Gerd Hoßbach. Präsentiert wurden dem MdB das Hotel sowie das Restaurant "KOCHSBERG KOCHT", die beide vor gut eineinhalb Jahren eröffnet wurden. KOCHSBERG-Betreiber ist die Werraland-Beschäftigungsgesellschaft (WeBeG), eine Tochtergesellschaft der Werraland Werkstätten, Eschwege. Die WeBeG ist eine Integrationsfirma mit 110 Mitarbeitern mit und ohne Behinderung.
KOCHSBERG: Arbeitsplatz für Menschen mit Behinderung
Werraland-Vorstandsvorsitzender und WeBeG-Geschäftsführer Gerd Hoßbach erläuterte das Projekt KOCHSBERG als Integrationsprojekt. Denn dort arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung zum Beispiel in den Bereichen Küche, Restaurant- und Zimmerservice sowie an der Rezeption. Bisher wurden sechs Menschen mit Schwerbehinderung in das Projekt integriert. Außerdem sind bereits acht Außenarbeitsplätze der Werkstatt auf KOCHSBERG eingerichtet worden. SPD-Politiker Michael Roth zeigte sich äußerst interessiert am Thema "Eingliederung behinderter Menschen in den allgemeinen Arbeitsmarkt". "Die Befürchtung, dass Menschen mit Behinderung weniger leistungsfähig sind, trifft nicht zu", informierte Gerd Hoßbach. "Um eine Arbeitsstelle zu finden und zu behalten, sind sie oft besonders motiviert."
Im Rahmen seines Besuches besichtigte MdB Roth das Haus und zeigte sich begeistert von der Freundlichkeit der Mitarbeiter. Auch die Qualität der Speisen im Restaurant beeindruckte den SDP-Politiker. "Die Gäste, die zu uns kommen, erwarten immer eine gute Qualität", berichtete Geschäftsführer Gerd Hoßbach. "Da unterscheiden wir uns als Integrationshotel nicht von anderen Dienstleistungsbetrieben." Michael Roth merkte an, dass das die Mitarbeiter sicher vor große Herausforderungen stelle. Herausforderungen, die die KOCHSBERG-Mitarbeiter wachsen lassen, erklärte Hoßbach. "So möchte ich KOCHSBERG gern als Inklusionshotel bezeichnen, denn wir sind mit diesem Projekt und allen, die daran arbeiten, mitten in der Gesellschaft", fügte Hoßbach hinzu.
Ein großer Dank für interessante Einblicke
Auf die Frage, wer denn zur Zielgruppe der Gäste gehöre, antwortete der WeBeG-Geschäftsführer: "Tagungsreisende, Radfahrer, Wanderer, behinderte Menschen mit ihren Eltern, Freizeitgruppen mit behinderten Menschen, Senioren und auch Familien mit Kindern." Das sei gut gemischt. Eineinhalb Jahre nach der Eröffnung liege man bei einer Hotel-Auslastung von circa 50 Prozent. In 2012 müsse man dies noch steigern. "Wir hoffen, dass der gestiegene Bekanntheitsgrad unseres Hotels dazu beitragen wird", so Hoßbach. Für den interessanten Einblick in das Integrationsprojekt im Bereich Hotel und Gastronomie sowie die zahlreichen Informationen über die Werraland-Beschäftigungsgesellschaft (WeBeG) bedankte sich MdB Michael Roth herzlich. Er versprach in Kürze wiederzukommen, um das schmackhafte Essen auf KOCHSBERG zu genießen.
Alexandra Koch
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Werraland Werkstätten
August 2011
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