Werraland Werkstätten e.V.
Platzhalter
Platzhalter
Aktuelles
Platzhalter Platzhalter Platzhalter Platzhalter
Platzhalter
Wir über uns Platzhalter Platzhalter Platzhalter Platzhalter
Platzhalter
Offene Werkstatt Platzhalter Platzhalter Platzhalter Platzhalter
Platzhalter
Platzhalter Platzhalter Platzhalter Platzhalter Platzhalter
Platzhalter
Werkstätten Platzhalter Platzhalter Platzhalter Platzhalter
Platzhalter
Wohnstätten Platzhalter Platzhalter Platzhalter Platzhalter
Platzhalter
Kinder/Jugendliche Platzhalter Platzhalter Platzhalter Platzhalter
Platzhalter
Amb. Dienste Platzhalter Platzhalter Platzhalter Platzhalter
Platzhalter
Reisebüro Platzhalter Platzhalter Platzhalter Platzhalter
Platzhalter
OnlineShop Platzhalter Platzhalter Platzhalter Platzhalter
Platzhalter
Platzhalter Platzhalter Platzhalter Platzhalter Platzhalter
Platzhalter
Archiv
Platzhalter
Kontakt
Platzhalter
Impressum
Platzhalter
Datenschutz
Platzhalter
Home
Platzhalter

Platzhalter
Wenn das Schicksal ein Gesicht bekommt
Linie

Junger Syrer bittet Staatsminister Roth um Hilfe.

„Hallo Herr Roth, ich bin der Mohyeddin Almhyo und ich bin 14 Jahre alt und komme aus Syrien und ich wohne seit zwei Jahren und vier Monaten im Jugendheim Burgenhof in Werleshausen…“. So beginnt der Brief des 14-jährigen Mohyeddin an den heimischen SPD-Bundestagsabgeordneten und Staatsminister im Auswärtigem Amt, Michael Roth.

In seinem Brief öffnet Mohyeddin sein Herz, er stellt seine Lage dar – die Lage eines 14-Jährigen, der sich in Deutschland bestens integriert hat, perfekt deutsch spricht, die 7. Klasse der Johannisbergschule in Witzenhausen besucht, hier Freundschaften geknüpft hat, im Fußballverein aktiv ist und trotzdem sehr traurig ist, denn: Er vermisst seine Eltern und seine drei jüngeren Geschwister.

Die leben in der Türkei, ein Leben in der Warteschleife. Sie warten sehnsüchtig darauf, endlich ihren ältesten Sohn wieder in die Arme nehmen zu können. Mohyeddin, dem mit Verwandten die gefährliche Flucht übers Mittelmeer und durch Halbeuropa geglückt ist. In Werleshausen, im Burgenhof, einer Einrichtung der Jugendhilfe, hat er ein neues Zuhause gefunden. Ein friedliches Zuhause, das für einen 14-Jährigen, der aus dem völlig zerbombten Aleppo stammt, immer noch wie eine andere Welt anmuten muss. „Was Mohyeddin in seinem jungen Leben schon an Grausamkeiten erlebt und gesehen hat, kann man kaum in Worte fassen“, sagt Ute Jantzen-Franke, die Leiterin der Wohngruppe. Ein Schicksal, das Michael Roth nahe geht. Trotz prall gefülltem Terminkalender besuchte der Staatsminister Mohyeddin und Ali, einen weiteren 14-jährigen syrischen Flüchtling, der im Burgenhof lebt. „Ihr seid Vorbilder für viele andere, Paradebeispiele für gelungene Integration“, lobte Roth. Ohne die Lage zu verschönern, ohne Worthülsen und leere Versprechungen erklärte Roth die politische und rechtliche, aktuelle Situation. „Ohne Eltern zu leben ist unglaublich schwer und sehr tragisch. Aber Ihr braucht Geduld, viel Geduld“, so der Staatsminister des Auswärtigen Amts.

Bis Ende Juli ist die Familienzusammenführung ausgesetzt. Darauf einigten sich CDU/CSU und SPD in den Koalitionsverhandlungen. „Die SPD hat einen klaren Standpunkt: Familien gehören zusammen“, sagt Roth. Leider würden das CDU/CSU nur bedingt so sehen. Er empfiehlt jedem CDU- und CSU-Politiker einmal persönlich junge Flüchtlinge wie Mohyeddin kennenzulernen. „Wenn das Schicksal ein Gesicht bekommt, berührt das oft selbst die Hartgesottensten“, sagt der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete. Er versprach Mohyeddin und Ali sich für sie einzusetzen. „Ich kann nicht zaubern und will auch nicht zu viel versprechen, aber ich hoffe, ich konnte euch ein bisschen Mut machen“, so Michael Roth.

„Ich möchte Sie darum bitten, mir zu helfen, dass meine Eltern und Geschwister schnell hierher kommen nach Deutschland. Vielen Dank und ich wünsche Ihnen Frohe Weihnachten. Dein Mohyeddin“, sind die letzten Worte im Brief des 14-Jährigen. Vielleicht wird auch dank des Einsatzes von Michael Roth Mohyeddins nächstes Weihnachtsfest ein fröhlicheres – dann mit seinen Eltern und Geschwistern.

Foto 1: Verstanden sich bestens, auch wenn das Thema kein erfreuliches war: (v.li.) Ali Kheder, Michael Roth und Mohyeddin Almhyo.

Foto 2: Kennenlernen bei Kaffee und Kuchen mit Bewohnern und Betreuern des Burgenhofs. Mohyeddin (re.) hatte für den Besuch von Staatsminister Michael Roth (2.v.li) und dessen Wahlkreis-Büroleiter Kianusch Zakikhany (li.) selbst Waffeln gebacken.

Platzhalter
Wenn das Schicksal ein Gesicht bekommt

Wenn das Schicksal ein Gesicht bekommt

Platzhalter