Werraland Werkstätten e.V.
Platzhalter
Platzhalter
Aktuelles
Platzhalter Platzhalter Platzhalter Platzhalter
Platzhalter
Wir über uns Platzhalter Platzhalter Platzhalter Platzhalter
Platzhalter
Offene Werkstatt Platzhalter Platzhalter Platzhalter Platzhalter
Platzhalter
Platzhalter Platzhalter Platzhalter Platzhalter Platzhalter
Platzhalter
Werkstätten Platzhalter Platzhalter Platzhalter Platzhalter
Platzhalter
Wohnstätten Platzhalter Platzhalter Platzhalter Platzhalter
Platzhalter
Kinder/Jugendliche Platzhalter Platzhalter Platzhalter Platzhalter
Platzhalter
Amb. Dienste Platzhalter Platzhalter Platzhalter Platzhalter
Platzhalter
Reisebüro Platzhalter Platzhalter Platzhalter Platzhalter
Platzhalter
OnlineShop Platzhalter Platzhalter Platzhalter Platzhalter
Platzhalter
Platzhalter Platzhalter Platzhalter Platzhalter Platzhalter
Platzhalter
Archiv
Platzhalter
Kontakt
Platzhalter
Impressum
Platzhalter
Datenschutz
Platzhalter
Home
Platzhalter

Platzhalter
Werkstätten vor großer Herausforderung
Linie

Messe Nürnberg: Sozialunternehmen Werraland weckt breites Interesse.

Voller konnte der größte Saal der Messehalle West in Nürnberg nicht sein. Bis auf den letzten Platz gefüllt war der Fachvortrag des Sozialunternehmens Werraland im Rahmen der Werkstätten-Messe, der größten nationalen Bildungs- und Leistungsschau von Werkstätten für behinderte Menschen.

„Werkstätten vor großer Herausforderung: Demografie, geringere Zugangszahlen, Außenorientierung“ lautete das Thema, das Werraland-Vorstandsvorsitzender Gerd Hoßbach dem nationalen und internationalen Fachpublikum vorstellte.

„Werkstätten, die einfach weiter wie bisher machen, werden größte Probleme bekommen“, sagte Gerd Hoßbach. Kundeninteresse und Kundenbedürfnisse – Kunde ist der beeinträchtigte Mensch, Kunde sind Eltern, Kunde ist die Sozialpolitik – müssten verstärkt in den Fokus rücken. „Durch eine geänderte Sozialpolitik mit Einführung des neuen Bundesteilhabegesetzes, durch Überalterung - Werkstätten werden altersbedingt knapp 30 Prozent der Beschäftigten mit Handicap in den nächsten zehn Jahren verlieren – und durch geringere Zugangszahlen aus den Förderschulen müssen Werkstätten neue Wege gehen“, so Hoßbach.

Wer sich nicht weiter entwickelt, verschwinde vom Markt, warnte der Werraland-Chef. Als Beispiel nannte er das Unternehmen Grundig, das in den 1970er und 1980er Jahren sehr erfolgreich u.a. Fernsehgeräte produzierte, sich dem innovativen Entwicklungsprozess aber verschloss, mit dem Resultat, dass das Traditionsunternehmen in seiner einstigen Form nicht mehr existiert und viele Arbeitsplätze in Deutschland verloren gingen.

Mögliche Antworten auf die veränderte Situation für Werkstätten sind das Berufliche Ausbildungszentrum (BAZ), das Jugendlichen mit nur geringen Chance auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt eine Ausbildung ermöglicht, sowie die Personalentwicklung von Menschen mit Beeinträchtigung innerhalb der Werkstatt zu Produktions- und Betreuungsassistenten. Der Leiter des Beruflichen Ausbildungszentrums in Eschwege, Christian Bierschenk, stellte die verschiedenen Ausbildungsmodule vor und zeigte auf, dass das BAZ eine geeignete Antwort auf geänderte Kundenwünsche von Jugendlichen und Eltern ist.

Werraland-Vorstandsmitglied Andrea Röth stellte die interne Ausbildung von Menschen mit Handicap zu Produktions- und Betreuungsassistenten vor. „Die Qualifizierung von Menschen mit Handicap, um Assistenzaufgaben in Produktion und Betreuung übernehmen zu können, ist notwendig, um die durch Überalterung sinkende Produktivität und gleichzeitig den steigenden Hilfebedarf innerhalb der Werkstatt kompensieren zu können“, so Andrea Röth.

Werraland mit zwei Messeständen

An 160 Ständen konnten sich rund 13.000 Besucher an vier Messetagen über die wichtige Rolle von Werkstätten in unserer Gesellschaft und ihren Beitrag zur Inklusion von Menschen mit Beeinträchtigungen informieren. Das Sozialunternehmen Werraland war gleich mit zwei Ständen auf der Messe präsent: Die Werkstatt mit liebevoll gestalteten Produkten, die Menschen mit Handicap in den Kreativabteilungen bei Werraland herstellen. Und die Europa-Akademie, die als Institut für Teilhabe und Inklusion seit Jahren Fachpersonal aus dem In- und Ausland fortbildet und so für die zukünftigen Anforderungen eines Sozialunternehmens fit macht.

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit beiden Ständen einen erfolgreichen Messeauftritt hatten. Die Resonanz auf unseren Fachvortrag zur Zukunft der Werkstätten hat unsere Erwartungen bei weitem übertroffen. Wir scheinen mit unseren Überlegungen und bereits umgesetzten Maßnahmen, wie beispielsweise dem BAZ, auf einem guten Weg zu sein, um unser Sozialunternehmen bestens für die Zukunft aufzustellen“, so Werraland-Vorstandsvorsitzender Gerd Hoßbach.

Bildergalerie Werkstätten-Messe (78 Fotos)

Weitere Informationen unter www.werkstaettenmesse.de

Platzhalter
Bilder Werkstätten-Messe 2018 in Nürnberg
Gerd Hoßbach

Bilder Werkstätten-Messe 2018 in Nürnberg
Andrea Röth

Bilder Werkstätten-Messe 2018 in Nürnberg
Christian Bierschenk

Bilder Werkstätten-Messe 2018 in Nürnberg
Großes Interesse herrschte am Fachvortrag des Sozialunternehmens Werraland

Bilder Werkstätten-Messe 2018 in Nürnberg
Das Werraland-Team auf der Werkstättenmesse in Nürnberg

Bilder Werkstätten-Messe 2018 in Nürnberg
Alexander Wagner und Anna-Lena Förster, beide Absolventen des Beruflichen Ausbildungszentrums, führten am Stand der Europa-Akademie eine digitale Umfrage zur Zukunft der Werkstätten durch

Platzhalter