Werraland Werkstätten e.V.
Platzhalter
Platzhalter
Aktuelles
Platzhalter Platzhalter Platzhalter Platzhalter
Platzhalter
Wir über uns Platzhalter Platzhalter Platzhalter Platzhalter
Platzhalter
Offene Werkstatt Platzhalter Platzhalter Platzhalter Platzhalter
Platzhalter
Platzhalter Platzhalter Platzhalter Platzhalter Platzhalter
Platzhalter
Werkstätten Platzhalter Platzhalter Platzhalter Platzhalter
Platzhalter
Wohnstätten Platzhalter Platzhalter Platzhalter Platzhalter
Platzhalter
Kinder/Jugendliche Platzhalter Platzhalter Platzhalter Platzhalter
Platzhalter
Amb. Dienste Platzhalter Platzhalter Platzhalter Platzhalter
Platzhalter
Reisebüro Platzhalter Platzhalter Platzhalter Platzhalter
Platzhalter
OnlineShop Platzhalter Platzhalter Platzhalter Platzhalter
Platzhalter
Platzhalter Platzhalter Platzhalter Platzhalter Platzhalter
Platzhalter
Archiv
Platzhalter
Kontakt
Platzhalter
Impressum
Platzhalter
Datenschutz
Platzhalter
Home
Platzhalter

Platzhalter
„Fang endlich an zu leben“
Linie

Filmprojekt der Werraland Werkstätten feierte Premiere im Eschweger Kino.

„Irgendwann werden wir uns wiedersehen, aber bis dahin will ich noch ein bisschen leben“. Das sagt Hauptdarstellerin Mia am Ende der bewegenden Film-Premiere „Und dann ist alles anders“. Der zweite Kurzspielfilm der Werraland Werkstätten lockte am Sonntag zahlreiche Menschen ins Eschweger Kino. Die Besucher standen Schlange, es blieb kein Platz unbesetzt im großen Kino-Saal. Wie im ersten Film „Leben“ ging es auch im aktuellen Filmprojekt um die Schicksale der Jugendlichen. Um Herausforderungen, denen sie sich in ihrem jungen Leben bereits stellen mussten.

Mia (Marisa Kräft) und ihr Bruder Merlin (Christian Zündel) wechselten die Schule und damit begannen die Probleme der beiden. Merlin prügelte sich mit Mitschülern und flog von der Schule. Seine kleine Schwester wurde von den neuen Mitschülern gemobbt, mit ihren schulischen Leistungen ging es bergab. Die Situation eskalierte dann am Bahnhof. Mias Klassenkameraden provozierten ihren Bruder, der will über die Gleise laufen, um wieder mit den Fäusten für klare Verhältnisse zu sorgen, kommt ins Straucheln und wird von einem herannahenden Zug überrollt. Mias Leidenszeit gipfelt in der Trennung von ihrer Mutter, die weder mit dem Tod des Sohnes noch mit sich selbst klar kommt. Mia zieht in den Burgenhof, eine Einrichtung der Jugendhilfe. Dort trifft sie zwar ihre einzige Freundin Leonie (Mareike Klier) wieder, doch Mia verschließt sich, lebt in ihrer eigenen Welt, die bestimmt ist vom schmerzvollen Verlust des Bruders. „Fang endlich an zu leben“, so Leonies eindringliche Aufforderung, die sich Mia zu Herzen nimmt. „Die Kurve am Abhang zu bekommen, liegt in der eigenen Hand“, heißt es in einer Zeile der von Christian Zündel, Stella Becker und Frank Klubescheidt komponierten Filmmusik. Und genau diese Kurve bekommt Mia dann, was sie mit ihrer letzten Aussage im Film untermauert: „Irgendwann werden wir uns wiedersehen, aber bis dahin will ich noch ein bisschen leben“.

Film bringt unterschiedlichste Jugendliche zusammen – auch zwei „UMA“ spielen mit

Für Projektleiterin Jutta Böhler, Hauptabteilungsleiterin Kinder und Jugendliche bei den Werraland Werkstätten, war dieser Film vor allem eines: Eine weitere wichtige Erfahrung für die Jugendlichen, da sie sich erneut mit teils schmerzvollen eigenen Lebensereignissen auseinandersetzten. „Sehr bewegend, sehr berührend“, sagte Böhler und drückte damit kurz und treffend die Gefühle aus, die wohl alle Premierengäste verspürten. Böhler stellte auch das ganz besondere an diesem Filmprojekt heraus: „Hier fanden verschiedenste Jugendliche in einem Film zusammen: Die einen gehen aufs Gymnasium, die anderen haben ein Handicap, die einen wohnen zuhause bei ihren Eltern, die anderen leben in Einrichtungen der Jugendhilfe und der Werraland Werkstätten.“ Ein ganz besonderes Erlebnis war der Film für die beiden Nebendarsteller Bilal Jaberkhel und Anas Al-Askar. Sie leben seit erst einigen Monaten im Burgenhof und stammen aus Afghanistan. Bilal und Anas sind sogenannte „Unbegleitete Minderjährige Ausländer“, wie die Politik völlig allein geflüchtete Jugendliche neuerdings bezeichnet.

Zur Realisierung des Films leistete der Werra-Meißner-Kreis mit einem Förderbescheid von über 5.000 Euro einen wichtigen Beitrag. „Wir sind allen sehr dankbar, die uns bei diesem arbeitsintensiven Projekt in vielfältiger Art und Weise unterstützt haben. Ich denke, es hat sich gelohnt, wenn man diesen Film sieht“, so Böhler. Wie sehr sich die Umsetzung des Filmprojekts gelohnt hat, demonstrierten die Premierengäste mit lang anhaltendem Applaus für die jungen Darsteller.

INFO: Der Film ist am Tag der offenen Tür bei den Werraland Werkstätten am 29. November für fünf Euro zu erwerben.

· Die schönsten Momente sind online (48 Bilder) - bitte klicken

· Berührend authentisch / WerraRundschau 10.11.2015

· Und dann ist alles anders / Marktspiegel 11.11.2015


Platzhalter
Alle Fotos - Filmprojekt der Werraland Werkstätten feierte Premiere im Eschweger Kino

Alle Fotos - Filmprojekt der Werraland Werkstätten feierte Premiere im Eschweger Kino

Alle Fotos - Filmprojekt der Werraland Werkstätten feierte Premiere im Eschweger Kino

Alle Fotos - Filmprojekt der Werraland Werkstätten feierte Premiere im Eschweger Kino

Alle Fotos - Filmprojekt der Werraland Werkstätten feierte Premiere im Eschweger Kino

Alle Fotos - Filmprojekt der Werraland Werkstätten feierte Premiere im Eschweger Kino

Platzhalter