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Jubiläen in den Werraland Werkstätten

25-jähriges Jubiläum von Karl Möckl, Mitarbeiter im Arbeitsbereich der SOA, im November 2011
Karl Möckl (42) ist Epileptiker. Seine Krankheit lässt nur eine geringe Belastung zu. Daher arbeitet Karl Möckl seit geraumer Zeit im Arbeitsbereich der Sozialorientierten Arbeitsgruppe. "Hier fühlt er sich wohl", sagt Susanne Rösler, Gruppenleiterin der Sozialorientierten Arbeitsgruppe (SOA). "Denn im Bereich Arbeit der SOA kann er in seinem eigenen Rhythmus und Arbeitstempo arbeiten." Mitarbeiter der Werraland Werkstätten ist Karl Möckl nun seit 25 Jahren. Zu diesem Anlass wurde er mit einer Werraland-Uhr beschenkt und mit einer Urkunde geehrt.
Einfache Tätigkeiten, wie zum Beispiel Verpackungsarbeiten, leistet Karl Möckl immer noch mit großer Freude. Aber auch die anderen Angebote der SOA sind ihm wichtig, wie Basteln, gemeinsam spielen, im Garten sitzen, Ausflüge unternehmen. "Außer diesen Angeboten reist er auch sehr gern", so beschreibt Gottfried Henning, SOA-Gruppenleiter, den Jubilar. "Besonders gut hat es ihm im Spreewald gefallen." Wenn Karl Möckl Freizeit hat, macht er am liebsten Spaziergänge. "Und ich schlafe auch sehr gerne", sagt Karl Möckl. Das ist gut, denn es dient der Erholung.

30-jähriges Jubiläum von Manfred Freudenberg, Mitarbeiter der Elektromontage, im September 2011
Manfred Freudenberg (48) hat eine ruhige Hand und gute Augen. Wenn das nicht so wäre, könnte er seinen Job in der Elektromontage nicht machen. "Ich bin stolz darauf, dass ich hier arbeiten kann", sagt er. Kürzlich wurde Manfred Freudenberg für sein 30-jähriges Arbeitsjubiläum geehrt. Anlässlich des Jubiläums ging der Blick zurück. "Mein erster Gruppenleiter bei den Werraland Werkstätten hieß Helmut Lenze", so der Jubilar. "Am Anfang half ich, Gamaschen für Pferde und Plastikteile für Motoren herzustellen." Seit zehn Jahren arbeitet Manfred Freudenberg nun in der Elektromontage, wo vor allem Aufträge für die Eschweger Firma "Thalheim" erledigt werden. Arbeitsschwerpunkt in der Elektromontage ist die Kabelkonfektionierung. Unter Anleitung von Gerhard Fischbach und Uwe Beck entstehen komplette Anschlusskabel für Drehmomentgeber und Motoren.
Die Haupttätigkeit von Manfred Freudenberg betrifft das Crimpen; das heißt, dass am Aderende der Kabel mithilfe einer Maschine Hülsen aufgepresst werden. "Vom Auftraggeber bekommen wir für die Bearbeitung Zeichnungen an die Hand", berichtet der Jubilar. Es macht ihn stolz, dass er die Zeichnungen nach nun zehnjähriger Routine "lesen" kann. Für die Arbeitsgruppe ist Manfred Freudenberg auch deshalb wichtig, weil er sich um Schwächere kümmert. "Er begleitet Hilfebedürftige und erledigt für uns Botengänge", zählt Abteilungsleiter Fischbach zusätzliche Aufgaben auf.
In der Freizeit schwimmt Manfred Freudenberg gern. Außerdem spielt er seit drei Jahren Tischtennis. "Im Sommer fahre ich auch gern Fahrrad", erzählt er; am liebsten mit anderen zusammen. Denn Manfred Freudenberg liebt die Geselligkeit. Daher ist er auch Mitglied im VDK. In seinem Ortsverein verteilt er einmal im Monat die VDK-Vereinszeitung.

30-jähriges Jubiläum von Heidi Möckl, Mitarbeiterin der Elektromontage, im September 2011
"Ich arbeite gern, weil ich hier an der Arbeit Kontakt mit Menschen habe", sagt Heidi Möckl (52). In der Elektromontage arbeitet sie von Anfang an. "Seitdem die Gruppe gegründet wurde, ist sie dabei", berichtet Abteilungsleiter Gerhard Fischbach über die Jubilarin. "Sie ist eine fleißige Arbeiterin, die eher mehr als zu wenig macht." Im Team der Elektromontage gehört es zu ihren Aufgaben, Silikon- und Schrumpf-Schläuche zu schneiden sowie Kabel zu isolieren. Das möchte die Jubilarin noch so lange machen, wie es geht. "Denn nur zuhause zu sitzen, wäre mir zu langweilig."
Die lobenden Worte und der bunte Blumenstrauß anlässlich der Ehrung zu ihrem Arbeitsjubiläum haben Heidi Möckl sehr gefreut und stolz gemacht. "Das erzähle ich auch meinen Brüdern", sagte sie zufrieden. "Die sind dann auch stolz auf mich." Heidi Möckl wohnt in Waldkappel im Haus ihres Bruders. In der Freizeit schaut sie am liebsten fern. "Aber ich gehe auch gern in die Stadt und schaue mir die Schaufenster an." Kaufen würde sie sich nur selten etwas. "Das ist alles so teuer. Da ist mir mein verdientes Geld zu schade für."

35-jähriges Jubiläum von Margit Jordan, Mitarbeiterin der Wäscherei, im September 2011
Margit Jordan (51) ist eine ganz patente und quirlige Frau. Sie arbeitet gern und ist äußerst zuverlässig. Das weiß auch Wäscherei-Gruppenleiterin, Heidi Oeding, und spart deshalb nicht mit lobenden Worten. "Wir sind froh, dass wir Margit Jordan haben. Sie arbeitet nicht nur fleißig, sondern kontrolliert auch die Wäsche-Container und hat auf alles ein Auge."
Im Wäscherei-Team gehört es zu ihren Aufgaben, die Wäsche zu sortieren sowie Tischdecken, Bettwäsche und Laken zu mangeln. Seit neun Jahren arbeitet Margit Jordan nun in der Wäscherei. "Am Anfang war es für mich ungewohnt mit der Wäsche, aber ich habe mich schnell an die Arbeit hier in der Wäscherei gewöhnt", so die Jubilarin. Auch, dass es in der Wäscherei immer warm ist, macht der Werraland-Mitarbeiterin nichts aus. "Ich ziehe mich dementsprechend an. Ein Kittel reicht."
Zum Jubiläum gratulierten ihr zahlreiche Kolleginnen und Kollegen. Am meisten freute sie sich aber über die Urkunde und den Blumenstrauß sowie die lobenden Worte ihrer Vorgesetzten. Auf die Frage nach ihren Zukunftswünschen antwortete Margit Jordan: "Ich möchte vor allem gesund bleiben. Das ist die Hauptsache."

35-jähriges Jubiläum von Günter Schelhas, Mitarbeiter der Schreinerei, im September 2011
Seit nunmehr 35 Jahren ist Günter Schelhas (51) Mitarbeiter der Werraland Werkstätten. In dieser Zeit hat sich der Jubilar beruflich weiter entwickelt und immer hinzu gelernt. Seit zwei Jahren ist er Produktionsassistent und unter anderem verantwortlich für die Qualitätskontrolle der Produkte in seiner Arbeitsgruppe. "Ich arbeite gern selbstständig", sagt Günter Schelhas. "Es liegt mir auch, andere Mitarbeiter anzuleiten." Soviel Selbstvertrauen zeugt von einer erfolgreichen Personalentwicklung innerhalb der Werraland Werkstätten. Günter Schelhas hat dort seine berufliche Heimat gefunden. Auch seine Ehefrau, hat er in den Werkstätten kennengelernt. Das Paar lebt in einer gemeinsamen Wohnung in Eschwege.
"Als mir die Ausbildung zum Produktionsassistenten vorgeschlagen wurde, war ich spontan begeistert von der Idee", berichtet Günter Schelhas. "Ich finde es immer gut, wenn man sich weiterbildet." Nach der Ausbildung sei sein Job interessanter geworden, "denn ich kann nun viel mehr Aufgaben erfüllen". Auch Schreinerei-Gruppenleiter, Horst Hilmes, lobt den Jubilar: "Herr Schelhas leitet die Ardeo-Gruppe an, die zur Schreinerei gehört. Das macht er selbstständig und zuverlässig." Über die Ardeo-Gruppe hinaus hat Günter Schellhas weitreichendere Aufgaben; zum Beispiel die Organisation von Arbeitsplätzen, Kontrolle zur Fehlervermeidung, Anlegen von Arbeitsstrukturen und Abläufen, Kommissionierung von Versandartikeln sowie den Überblick über Materialbedarfe.
Über die lobenden Worte anlässlich seines Arbeitsjubiläums hat sich Günter Schelhas sehr gefreut. "Die Arbeit ist ein wichtiger Teil meines Lebens", sagt der 51-Jährige. "Was sollte man auch sonst den ganzen Tag mit sich anfangen." In der Freizeit weiß er sich aber sehr wohl zu beschäftigen. Günter Schelhas fährt zusammen mit seiner Frau gern Fahrrad. Die beiden verreisen auch sehr gern; viele Regionen innerhalb Deutschlands haben sie schon gesehen. Außerdem spielt Günter Schelhas Badminton, und wenn es seine Zeit zulässt, dann legt er auf dem Sofa vor dem Fernseher auch gern mal die Füße hoch.

30-jähriges Jubiläum von Regine Rathgeber, Beschäftigte der Werraland Werkstätten, im September 2010
Am liebsten stellt Regine Rathgeber, die in der Papier-Werkstatt bei Gruppenleiterin Susanne Sauer arbeitet, Pappmaché-Sparschweine her. "Die Papierschnipsel in Schichten aufzukleben, macht ihr großen Spaß", berichtet Gruppenleiterin Frau Sauer. Seitdem es die Papier-Werkstatt gibt, ist Regine Rathgeber dabei. Die Gruppe ist für sie ein Stück Familie geworden. "Regine hat nah ans Wasser gebaut", beschreibt sie die Gruppenleiterin. "Manchmal kullern die Tränen, nur weil es ins Wochenende geht, und die Gruppe zwei Tage voneinander getrennt ist."
Außer ihrer Vorliebe fürs Kleben und Malen hat Regine Rathgeber, die kürzlich ihr 30-jähriges Arbeitsjubiläum feierte, noch andere Hobbies. Sie sammelt Schildkröten jeglicher Größe und Machart, die alle bei ihr zuhause in den Regalen stehen. Außerdem tanzt Regine Rathgeber gern. Immer, wenn es bei den Werraland Werkstätten etwas zu feiern gibt, ist sie mit wechselnden Tanzpartnern auf der Tanzfläche anzutreffen.
In der Papier-Werkstatt ist Regine Rathgeber eine beliebte, weil immer freundliche, Kollegin. "Regine liebt ihre Arbeit, und das merkt man. Ihre fröhliche Art überträgt sich in angenehmer Weise auf die ganze Arbeitsgruppe", lobt Gruppenleiterin Susanne Sauer. Zum Jubiläum gab es als Geschenk eine Orchidee, denn "Regine liebt Pflanzen", so die Gruppenleiterin. "Ihre Mutter machte den Vorschlag, etwas dauerhaft Blühendes zu schenken, wovon die Jubilarin lange etwas hat", berichtet Susanne Sauer. Umso länger währt auch die Erinnerung an den schönen Tag ihres 30-jährigen Jubiläums bei den Werraland Werkstätten.

30-jährige Jubiläen von Joachim Böckel und Gerd Pfaffenbach im September 2010
Gerd Pfaffenbach (47) trägt den Spitznamen Pfaffi. So nennen ihn seine Kollegen und alle, die ihn gut kennen. Viele Mitarbeiter und Beschäftigte der Werraland Werkstätten kennen Gerd Pfaffenbach nun schon lange, denn kürzlich feierte er sein 30-jähriges Arbeitsjubiläum. Dafür erhielt er im Rahmen einer kleinen Feierstunde eine Urkunde, einen Blumenstrauß und lobende Worte vom Chef. Sozialdienstleiter Hans Stück nannte Gerd Pfaffenbach einen fleißigen und zuverlässigen Mitarbeiter und erinnerte sich anhand von alten Fotos an die Anfangszeit des Jubilars in der Werkstatt. "Gerd Pfaffenbach war immer bemüht, sich weiter zu entwickeln und dazu zu lernen." Heute ist der Jubilar im Bereich Technischer Dienst hauptsächlich damit beschäftigt, Fotokarton abzuzählen und zu verpacken.
Sein Kollege in der Abteilung Technischer Dienst, der ebenfalls sein 30-jähriges Arbeitsjubiläum feierte, heißt Joachim Böckel (48). Auch von ihm wurden während der "Feierstunde" alte Fotos vom Beginn der 80er Jahre angeschaut. "Da kommen viele Erinnerungen an frühere Zeiten hoch", kommentierte Sozialdienstleiter Hans Stück den kleinen Ausflug in die Vergangenheit. "Damals war die Werkstatt am Hessenring gerade erst fertiggestellt und von uns bezogen worden." Nach dem Umzug von der Schillerstraße in Eschwege zum Hessenring war im neuen Gebäude Platz für 120 Beschäftigte geschaffen worden. Heute arbeitet Joachim Böckel im Bereich Technischer Dienst mit dem Werkstoff Ethafoam. Er schneidet das Verpackungsmaterial und verklebt es zu festgelegten Formen, um darin zerbrechliche und empfindliche Geräte transportieren zu können. In diesem Bereich arbeitet er seit zehn Jahren. Vorher war der Jubilar an der Maschine für den Tampondruck eingesetzt.

25-jähriges Jubiläum von Susanne Vogt, Beschäftigte der Werraland Werkstätten, ESW, im August 2009
"Ich versuche immer weiterzuhelfen", sagt Jubilarin Susanne Vogt (41), die seit Herbst 2000 in der Telefonzentrale der Werraland Werkstätten arbeitet und sich die Stelle mit ihrer Kollegin Kerstin Lorbach teilt. "Entweder ich verbinde das Telefongespräch oder ich hinterlasse Nachrichten für den Angerufenen." Nur zu Beginn ihrer Tätigkeit in der Telefonzentrale sei sie aufgeregt gewesen. "Als ich die ersten Telefongespräche verbunden habe, habe ich doch sehr gezittert", berichtet sie.
Kürzlich wurde Susanne Vogt für ihre 25-jährige Mitarbeiterschaft in den Werraland Werkstätten, Eschwege, mit einer Auszeichnung geehrt. Sozialdienstleiter Hans Stück überreichte ihr einen Blumenstrauß, eine Urkunde und ein kleines Geldgeschenk. Grund genug, um Bilanz einer langjährigen Zugehörigkeit zur Werkstatt zu ziehen: 16 Jahre arbeitete die Jubilarin in der Kreativ-Werkstatt "Papier" bei Gruppenleiterin Susanne Sauer. Dann wechselte sie in den Werkstatt-Arbeitsbereich "Elektro-Montage" zu Abteilungsleiter Gerhard Fischbach, wo sie heute noch an drei Tagen in der Woche arbeitet. An den übrigen Tagen ist sie in der Telefonzentrale eingesetzt. "Gerade der Wechsel zwischen zwei verschiedenen Arbeitsplätzen gefällt mir gut. Da wird es nie langweilig." Kürzlich ist Susanne Vogt zusammen mit allen Verwaltungsmitarbeitern in den Verwaltungsneubau umgezogen, in dem sich nun die Telefonzentrale befindet. "Auch das war wieder ein spannendes Erlebnis", freut sich die langjährige Werraland-Beschäftigte. "Aber Hauptsache ist, dass hier alle so nett zu mir sind, egal in welchem Bereich ich arbeite."
Große Liebe zu Reisebussen
In ihrer Freizeit beschäftigt sich Susanne Vogt mit allem, was mit Reisebussen und schnellen Zügen zu tun hat. Sie hat ein Faible für alle Transportmittel, vor allem Reisebusse. Mehrmals war sie bereits mit Reisebussen im Urlaub und hat alle Busse, mit denen sie fuhr, fotografiert. Die Fotos liegen bei der Arbeit fast immer neben ihr. "So habe ich das Gefühl, dass ich meinen Lieblingsbussen ganz nah bin." Mit ihrer Mutter zusammen war sie schon oft auf Reisen; am Gardasee, in England, in Schweden und Dänemark, in der Türkei und in vielen deutschen Städten - immer mit dem Bus, versteht sich.

35-jähriges Jubiläum von Ralf Bethke, Beschäftigter der Werraland Werkstätten, im August 2009
"Ralf ist geschickt und beschäftigt sich daher mit einer großen Bandbreite verschiedener Holzarbeiten, lobt Erwin Henke, Abteilungsleiter der Werraland-Schreinerei den Jubilar. Egal, ob schleifen, bohren, beizen oder fasen; "Ralf kann alles", so sein Chef Henke. Bereits in der Schillerstraße in Eschwege, vor dem Umzug der Werraland Werkstätten an den Hessenring, hat Ralf Bethke (52) in der Schreinerei gearbeitet. "Nur war sie damals viel kleiner als heute", erinnert sich der Jubilar.
Generell hat sich bei den Werraland Werkstätten seit dieser Zeit vor über 30 Jahren viel getan. Ralf Bethke hat als sogenanntes "Urgestein" die Entwicklung hin zu einem modernen sozialen Dienstleistungsunternehmen mit Hunderten von Mitarbeitern und Beschäftigten "live" miterlebt. "Ich bin überrascht, dass schon 35 Jahre vergangen sind", sagt der Geehrte, der für seine langjährige Mitarbeiterschaft mit einer Urkunde und einem Blumenstrauß beschenkt wurde.
Ralf ist absoluter Handball-Fan
"Ralf ist in der Schreinerei ein fester Bezugspunkt", sagt Erwin Henke. "Wenn neue Kollegen dazu kommen, ist er richtungsweisend, weil er sich um die Neuen kümmert." "Das ist seine Art", lobt ihn auch Sozialdienstleiter Hans Stück, der im feierlichen Rahmen die Ehrung zum 35-jährigen Arbeitsjubiäum vornahm. "Mit dieser Art hat sich Jubilar Ralf Bethke in der Werkstatt einen Namen gemacht und wird von allen geachtet."
In seiner Freizeit spielt Ralf Bethke Tischtennis und fährt Motorroller. Außerdem ist er ein treuer Fan von den Eschweger Handballern und verpasst kaum ein Spiel. Auch ist er gern in Gesellschaft, weil er darin aufgeht, andere zu unterhalten.

30-jähriges Jubiläum von Horst Pfordt, Beschäftigter der Werraland Werkstätten, im September 2008
"Horst ist ein echtes Urgestein unserer Werkstatt", beschreibt Erwin Henke, Abteilungsleiter der Werraland-Schreinerei den Jubilar. Seitdem Horst Pfordt (46) bei den Werraland Werkstätten in Eschwege ist, hat er immer mit Holz gearbeitet. Nun feierte er sein 30-jähriges Arbeitsjubiläum. Stolz aber auch sichtlich bescheiden nahm er die Ehrung, die ihm offiziell vom Sozialdienstleiter Hans Stück überbracht wurde, entgegen. "Ich freue mich sehr darüber", beschrieb der Jubilar seine Gefühle an seinem Ehrentag. "Ich arbeite gern mit Holz. Sägen, bohren, fräsen; alles macht mir richtig viel Spaß."
In der Schreinerei der Werraland Werkstätten ist Horst Pfordt ein beliebter und äußerst versierter Mitarbeiter. "Horst kennt das Geschäft. Wenn's um Holz geht, ist er der Fachmann", lobt Abteilungsleiter Henke. "Auch seine Leistungsbereitschaft ist im Laufe der Jahre unverändert hoch geblieben", fügt Erwin Henke hinzu.

Erna Schulz (25-jähriges Jubiläum) und Uwe Brandt (30-jähriges Jubiläum) im September 2008
"Erna Schulz ist eine Mitarbeiterin wie man sie sich wünscht", lobt Hans Stück, Leiter des Sozialen Dienstes bei den Werraland Werkstätten. "Sie ist zuverlässig, fleißig und beim Arbeiten sehr genau." Auch für motorisch differenzierte Arbeiten sei sie jederzeit einsetzbar. Die Jubilarin Erna Schulz (42) freute sich sichtlich über dieses Lob und nahm die Glückwünsche anlässlich ihres 25-jährigen Arbeitsjubiläums voller Stolz entgegen. Seit ihrer Zugehörigkeit zu den Werraland Werkstätten in Eschwege ist Erna Schulz überwiegend in der Handmontage beschäftigt.
Ihr Jubiläum feierte sie in der Arbeitsgruppe von Frau Kwiatkowski, der sie seit Jahre angehört. "Frau Schulz war schon in dieser Gruppe, bevor ich als Gruppenleiterin hier anfing", erinnert sich Alicja Kwiatkowski. Zum Arbeitsbereich der Jubilarin gehören vor allem Verpackungs- und Zählarbeiten sowie Tätigkeiten im Zusammenhang mit dem Einkuvertieren. "Auch nach so vielen Jahren macht mir die Arbeit immer noch Spaß", sagte Erna Schulz zu den Gratulanten und nahm voller Freunde ihre Urkunde und den Blumenstrauß entgegen.

Tiefe Verwurzelung mit der Einrichtung
Uwe Brandt (47) ist ebenfalls ein Jubilar. Er arbeitet seit nunmehr 30 Jahren bei den Werraland Werkstätten. Schon als die Werkstätten noch in der Schillerstraße in Eschwege ansässig waren, gehörte Uwe Brandt zu den Beschäftigten. Dort lernte er den heutigen Sozialdienst-Leiter Hans Stück als damaligen Zivi kennen. "Wir haben uns von Anfang an gut verstanden", beschreibt Uwe Brandt seine Verwurzelung mit der Einrichtung und seinem speziellen Arbeitsbereich.
Zu seinen Aufgaben gehören die Aktenvernichtung und die aushilfsweise Beschäftigung in der ausgelagerten Arbeitsgruppe bei Friedola. In den Jahren zuvor hat Uwe Brandt auch schon in der Handmontage sowie in der Schlosserei gearbeitet. Seit nunmehr acht Jahren gehört er zur Abteilung des Technischen Dienstes von Abteilungsleiter Andreas Kupka. Der Jubilar und seine Lebensgefährtin Daniela Mertin wohnen im Rahmen des Betreuten Wohnens der Werraland Werkstätten in einem eigenen Appartement in Eschwege.

25-jähriges Jubiläum von Klaus Brack, Beschäftigter der Werraland Werkstätten, im September 2008
Überrascht, aber auch stolz und zufrieden mit sich selbst war der Jubilar Klaus Brack als er von seiner Ehrung für 25 Jahre Arbeit bei den Werraland Werkstätten erfuhr. "Dass ich schon so lange dabei bin, war mir gar nicht bewusst", sagte der Werraland-Beschäftigte im Rahmen der kleinen Feierstunde. Seit Anfang dieses Jahres arbeitet Klaus Brack in der ausgelagerten Arbeitsgruppe bei Friedola. Seitdem hat er sich gut in die Arbeitsgruppe unter der Leitung von Gruppenleiter Udo Wenk integriert. "Unser Jubilar ist ein sehr zuverlässiger Mitarbeiter", berichtet Udo Wenk. "Die Arbeit mit ihm macht großen Spaß."

35-jährige Jubiläen in den Werraland Werkstätten von Rainer Dammer und Falco Becker im Juli 2008:
Am meisten freut er sich darüber, dass er an der frischen Luft arbeiten kann, sagt Rainer Dammer (49), der mächtig stolz ist auf seine 35jährige Zugehörigkeit zu den Werraland Werkstätten. "Ich laufe viel und schaue überall mal nach dem Rechten", beschreibt der Jubilar seinen Aufgabenbereich. Rainer Dammer hat schon in den Werkstätten gearbeitet, als die Werraland Werkstätten noch in der Schillerstraße in Eschwege ansässig waren.
Er hat während seiner beruflichen Tätigkeit schon viel miterlebt; unter anderem den Umzug der Werraland Werkstätten von der Schillerstraße an den Hessenring. "Der Rainer ist der gute Geist hier auf dem Werkstatt-Gelände", beschreibt Hans Stück, Leiter des Sozialen Dienstes bei den Werraland Werkstätten. "Der Wechsel in die Außenarbeitsgruppe der Garten- und Landschaftspflege (GaLa) hat ihm sehr gut getan." Das bestätigt auch Norbert Heine, der GaLa-Abteilungsleiter. "Seitdem sich Rainer vorrangig im Freien aufhält, geht es ihm gesundheitlich viel besser."

Stolz und Freude über die Ehrung
Falco Becker (51) ist ebenfalls ein Beschäftigter der ersten Stunde bei den Werraland Werkstätten. Auch er feierte kürzlich sein 35-jähriges Jubiläum. "Ich bin richtig aufgeregt und freue mich sehr über die Ehrung", meint Falco Becker stolz. Voller Freude nahm er denn auch den bunten Blumenstrauß und die Urkunde entgegen. "Unser Jubilar war jahrelang als LKW-Beifahrer im Bereich Aktenvernichtung im Einsatz", berichtet Hans Stück. "Aus gesundheitlichen Gründen hat er dieses Frühjahr in den Innendienst gewechselt." In der Abteilung Technischer Dienst ist Falco Becker nun damit beschäftigt, bei der Vernichtung von Akten und diversen Dokumenten zu helfen.
Alexandra Koch
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Werraland Werkstätten
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