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Jubiläen in den Werraland Werkstätten

30jährige Jubiläen von Joachim Böckel und Gerd Pfaffenbach im September 2010
Gerd Pfaffenbach (47) trägt den Spitznamen Pfaffi. So nennen ihn seine Kollegen und alle, die ihn gut kennen. Viele Mitarbeiter und Beschäftigte der Werraland Werkstätten kennen Gerd Pfaffenbach nun schon lange, denn kürzlich feierte er sein 30jähriges Arbeitsjubiläum. Dafür erhielt er im Rahmen einer kleinen Feierstunde eine Urkunde, einen Blumenstrauß und lobende Worte vom Chef. Sozialdienstleiter Hans Stück nannte Gerd Pfaffenbach einen fleißigen und zuverlässigen Mitarbeiter und erinnerte sich anhand von alten Fotos an die Anfangszeit des Jubilars in der Werkstatt. "Gerd Pfaffenbach war immer bemüht, sich weiter zu entwickeln und dazu zu lernen." Heute ist der Jubilar im Bereich Technischer Dienst hauptsächlich damit beschäftigt, Fotokarton abzuzählen und zu verpacken.
Sein Kollege in der Abteilung Technischer Dienst, der ebenfalls sein 30jähriges Arbeitsjubiläum feierte, heißt Joachim Böckel (48). Auch von ihm wurden während der "Feierstunde" alte Fotos vom Beginn der 80er Jahre angeschaut. "Da kommen viele Erinnerungen an frühere Zeiten hoch", kommentierte Sozialdienstleiter Hans Stück den kleinen Ausflug in die Vergangenheit. "Damals war die Werkstatt am Hessenring gerade erst fertiggestellt und von uns bezogen worden." Nach dem Umzug von der Schillerstraße in Eschwege zum Hessenring war im neuen Gebäude Platz für 120 Beschäftigte geschaffen worden. Heute arbeitet Joachim Böckel im Bereich Technischer Dienst mit dem Werkstoff Ethafoam. Er schneidet das Verpackungsmaterial und verklebt es zu festgelegten Formen, um darin zerbrechliche und empfindliche Geräte transportieren zu können. In diesem Bereich arbeitet er seit zehn Jahren. Vorher war der Jubilar an der Maschine für den Tampondruck eingesetzt.

25jähriges Jubiläum von Susanne Vogt, Beschäftigte der Werraland Werkstätten, ESW, im August 2009
"Ich versuche immer weiterzuhelfen", sagt Jubilarin Susanne Vogt (41), die seit Herbst 2000 in der Telefonzentrale der Werraland Werkstätten arbeitet und sich die Stelle mit ihrer Kollegin Kerstin Lorbach teilt. "Entweder ich verbinde das Telefongespräch oder ich hinterlasse Nachrichten für den Angerufenen." Nur zu Beginn ihrer Tätigkeit in der Telefonzentrale sei sie aufgeregt gewesen. "Als ich die ersten Telefongespräche verbunden habe, habe ich doch sehr gezittert", berichtet sie.
Kürzlich wurde Susanne Vogt für ihre 25jährige Mitarbeiterschaft in den Werraland Werkstätten, Eschwege, mit einer Auszeichnung geehrt. Sozialdienstleiter Hans Stück überreichte ihr einen Blumenstrauß, eine Urkunde und ein kleines Geldgeschenk. Grund genug, um Bilanz einer langjährigen Zugehörigkeit zur Werkstatt zu ziehen: 16 Jahre arbeitete die Jubilarin in der Kreativ-Werkstatt "Papier" bei Gruppenleiterin Susanne Sauer. Dann wechselte sie in den Werkstatt-Arbeitsbereich "Elektro-Montage" zu Abteilungsleiter Gerhard Fischbach, wo sie heute noch an drei Tagen in der Woche arbeitet. An den übrigen Tagen ist sie in der Telefonzentrale eingesetzt. "Gerade der Wechsel zwischen zwei verschiedenen Arbeitsplätzen gefällt mir gut. Da wird es nie langweilig." Kürzlich ist Susanne Vogt zusammen mit allen Verwaltungsmitarbeitern in den Verwaltungsneubau umgezogen, in dem sich nun die Telefonzentrale befindet. "Auch das war wieder ein spannendes Erlebnis", freut sich die langjährige Werraland-Beschäftigte. "Aber Hauptsache ist, dass hier alle so nett zu mir sind, egal in welchem Bereich ich arbeite."
Große Liebe zu Reisebussen
In ihrer Freizeit beschäftigt sich Susanne Vogt mit allem, was mit Reisebussen und schnellen Zügen zu tun hat. Sie hat ein Faible für alle Transportmittel, vor allem Reisebusse. Mehrmals war sie bereits mit Reisebussen im Urlaub und hat alle Busse, mit denen sie fuhr, fotografiert. Die Fotos liegen bei der Arbeit fast immer neben ihr. "So habe ich das Gefühl, dass ich meinen Lieblingsbussen ganz nah bin." Mit ihrer Mutter zusammen war sie schon oft auf Reisen; am Gardasee, in England, in Schweden und Dänemark, in der Türkei und in vielen deutschen Städten - immer mit dem Bus, versteht sich.

35jähriges Jubiläum von Ralf Bethke, Beschäftigter der Werraland Werkstätten, im August 2009
"Ralf ist geschickt und beschäftigt sich daher mit einer großen Bandbreite verschiedener Holzarbeiten, lobt Erwin Henke, Abteilungsleiter der Werraland-Schreinerei den Jubilar. Egal, ob schleifen, bohren, beizen oder fasen; "Ralf kann alles", so sein Chef Henke. Bereits in der Schillerstraße in Eschwege, vor dem Umzug der Werraland Werkstätten an den Hessenring, hat Ralf Bethke (52) in der Schreinerei gearbeitet. "Nur war sie damals viel kleiner als heute", erinnert sich der Jubilar.
Generell hat sich bei den Werraland Werkstätten seit dieser Zeit vor über 30 Jahren viel getan. Ralf Bethke hat als sogenanntes "Urgestein" die Entwicklung hin zu einem modernen sozialen Dienstleistungsunternehmen mit Hunderten von Mitarbeitern und Beschäftigten "live" miterlebt. "Ich bin überrascht, dass schon 35 Jahre vergangen sind", sagt der Geehrte, der für seine langjährige Mitarbeiterschaft mit einer Urkunde und einem Blumenstrauß beschenkt wurde.
Ralf ist absoluter Handball-Fan
"Ralf ist in der Schreinerei ein fester Bezugspunkt", sagt Erwin Henke. "Wenn neue Kollegen dazu kommen, ist er richtungsweisend, weil er sich um die Neuen kümmert." "Das ist seine Art", lobt ihn auch Sozialdienstleiter Hans Stück, der im feierlichen Rahmen die Ehrung zum 35jährigen Arbeitsjubiäum vornahm. "Mit dieser Art hat sich Jubilar Ralf Bethke in der Werkstatt einen Namen gemacht und wird von allen geachtet."
In seiner Freizeit spielt Ralf Bethke Tischtennis und fährt Motorroller. Außerdem ist er ein treuer Fan von den Eschweger Handballern und verpasst kaum ein Spiel. Auch ist er gern in Gesellschaft, weil er darin aufgeht, andere zu unterhalten.

30jähriges Jubiläum von Horst Pfordt, Beschäftigter der Werraland Werkstätten, im September 2008
"Horst ist ein echtes Urgestein unserer Werkstatt", beschreibt Erwin Henke, Abteilungsleiter der Werraland-Schreinerei den Jubilar. Seitdem Horst Pfordt (46) bei den Werraland Werkstätten in Eschwege ist, hat er immer mit Holz gearbeitet. Nun feierte er sein 30jähriges Arbeitsjubiläum. Stolz aber auch sichtlich bescheiden nahm er die Ehrung, die ihm offiziell vom Sozialdienstleiter Hans Stück überbracht wurde, entgegen. "Ich freue mich sehr darüber", beschrieb der Jubilar seine Gefühle an seinem Ehrentag. "Ich arbeite gern mit Holz. Sägen, bohren, fräsen; alles macht mir richtig viel Spaß."
In der Schreinerei der Werraland Werkstätten ist Horst Pfordt ein beliebter und äußerst versierter Mitarbeiter. "Horst kennt das Geschäft. Wenn's um Holz geht, ist er der Fachmann", lobt Abteilungsleiter Henke. "Auch seine Leistungsbereitschaft ist im Laufe der Jahre unverändert hoch geblieben", fügt Erwin Henke hinzu.

Erna Schulz (25jähriges Jubiläum) und Uwe Brandt (30jähriges Jubiläum) im September 2008
"Erna Schulz ist eine Mitarbeiterin wie man sie sich wünscht", lobt Hans Stück, Leiter des Sozialen Dienstes bei den Werraland Werkstätten. "Sie ist zuverlässig, fleißig und beim Arbeiten sehr genau." Auch für motorisch differenzierte Arbeiten sei sie jederzeit einsetzbar. Die Jubilarin Erna Schulz (42) freute sich sichtlich über dieses Lob und nahm die Glückwünsche anlässlich ihres 25jährigen Arbeitsjubiläums voller Stolz entgegen. Seit ihrer Zugehörigkeit zu den Werraland Werkstätten in Eschwege ist Erna Schulz überwiegend in der Handmontage beschäftigt.
Ihr Jubiläum feierte sie in der Arbeitsgruppe von Frau Kwiatkowski, der sie seit Jahre angehört. "Frau Schulz war schon in dieser Gruppe, bevor ich als Gruppenleiterin hier anfing", erinnert sich Alicja Kwiatkowski. Zum Arbeitsbereich der Jubilarin gehören vor allem Verpackungs- und Zählarbeiten sowie Tätigkeiten im Zusammenhang mit dem Einkuvertieren. "Auch nach so vielen Jahren macht mir die Arbeit immer noch Spaß", sagte Erna Schulz zu den Gratulanten und nahm voller Freunde ihre Urkunde und den Blumenstrauß entgegen.

Tiefe Verwurzelung mit der Einrichtung
Uwe Brandt (47) ist ebenfalls ein Jubilar. Er arbeitet seit nunmehr 30 Jahren bei den Werraland Werkstätten. Schon als die Werkstätten noch in der Schillerstraße in Eschwege ansässig waren, gehörte Uwe Brandt zu den Beschäftigten. Dort lernte er den heutigen Sozialdienst-Leiter Hans Stück als damaligen Zivi kennen. "Wir haben uns von Anfang an gut verstanden", beschreibt Uwe Brandt seine Verwurzelung mit der Einrichtung und seinem speziellen Arbeitsbereich.
Zu seinen Aufgaben gehören die Aktenvernichtung und die aushilfsweise Beschäftigung in der ausgelagerten Arbeitsgruppe bei Friedola. In den Jahren zuvor hat Uwe Brandt auch schon in der Handmontage sowie in der Schlosserei gearbeitet. Seit nunmehr acht Jahren gehört er zur Abteilung des Technischen Dienstes von Abteilungsleiter Andreas Kupka. Der Jubilar und seine Lebensgefährtin Daniela Mertin wohnen im Rahmen des Betreuten Wohnens der Werraland Werkstätten in einem eigenen Appartement in Eschwege.

25jähriges Jubiläum von Klaus Brack, Beschäftigter der Werraland Werkstätten, im September 2008
Überrascht, aber auch stolz und zufrieden mit sich selbst war der Jubilar Klaus Brack als er von seiner Ehrung für 25 Jahre Arbeit bei den Werraland Werkstätten erfuhr. "Dass ich schon so lange dabei bin, war mir gar nicht bewusst", sagte der Werraland-Beschäftigte im Rahmen der kleinen Feierstunde. Seit Anfang dieses Jahres arbeitet Klaus Brack in der ausgelagerten Arbeitsgruppe bei Friedola. Seitdem hat er sich gut in die Arbeitsgruppe unter der Leitung von Gruppenleiter Udo Wenk integriert. "Unser Jubilar ist ein sehr zuverlässiger Mitarbeiter", berichtet Udo Wenk. "Die Arbeit mit ihm macht großen Spaß."

35-jährige Jubiläen in den Werraland Werkstätten von Rainer Dammer und Falco Becker im Juli 2008:
Am meisten freut er sich darüber, dass er an der frischen Luft arbeiten kann, sagt Rainer Dammer (49), der mächtig stolz ist auf seine 35jährige Zugehörigkeit zu den Werraland Werkstätten. "Ich laufe viel und schaue überall mal nach dem Rechten", beschreibt der Jubilar seinen Aufgabenbereich. Rainer Dammer hat schon in den Werkstätten gearbeitet, als die Werraland Werkstätten noch in der Schillerstraße in Eschwege ansässig waren.
Er hat während seiner beruflichen Tätigkeit schon viel miterlebt; unter anderem den Umzug der Werraland Werkstätten von der Schillerstraße an den Hessenring. "Der Rainer ist der gute Geist hier auf dem Werkstatt-Gelände", beschreibt Hans Stück, Leiter des Sozialen Dienstes bei den Werraland Werkstätten. "Der Wechsel in die Außenarbeitsgruppe der Garten- und Landschaftspflege (GaLa) hat ihm sehr gut getan." Das bestätigt auch Norbert Heine, der GaLa-Abteilungsleiter. "Seitdem sich Rainer vorrangig im Freien aufhält, geht es ihm gesundheitlich viel besser."

Stolz und Freude über die Ehrung
Falco Becker (51) ist ebenfalls ein Beschäftigter der ersten Stunde bei den Werraland Werkstätten. Auch er feierte kürzlich sein 35jähriges Jubiläum. "Ich bin richtig aufgeregt und freue mich sehr über die Ehrung", meint Falco Becker stolz. Voller Freude nahm er denn auch den bunten Blumenstrauß und die Urkunde entgegen. "Unser Jubilar war jahrelang als LKW-Beifahrer im Bereich Aktenvernichtung im Einsatz", berichtet Hans Stück. "Aus gesundheitlichen Gründen hat er dieses Frühjahr in den Innendienst gewechselt." In der Abteilung Technischer Dienst ist Falco Becker nun damit beschäftigt, bei der Vernichtung von Akten und diversen Dokumenten zu helfen.
Alexandra Koch
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Werraland Werkstätten
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