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Das Ziel: Eine echte Jobchance
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Ausbildungszentrum ermöglicht jungen Menschen berufliche Zukunft

Sie sind jung, sie wollen arbeiten, aber sie haben keine Chance auf einen Ausbildungsplatz. Vielen jungen Menschen mit besonderen Schicksalen ergeht es so. Einer von ihnen ist Steven Reuß. Der sympathische, stille, junge Mann hatte im Alter von etwas über einem Jahr zwei Schlaganfälle, seitdem ist er beeinträchtigt, Schule und Lernen fiel ihm schwer. An einen Ausbildungsplatz auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt war nicht zu denken. Berufliche Perspektiven - Fehlanzeige. Doch das ist seit August 2017 anders. Seitdem absolviert Steven eine Fachpraktikerausbildung zum Zerspanungstechniker im Beruflichen Ausbildungszentrum (BAZ) in Eschwege. „Ich lerne hier das Arbeiten mit Dreh-, Fräs-, Bohr- und Schleifmaschinen“, erzählt der Langenhainer. Die Arbeit mache ihm sehr viel Spaß. „Ich bin froh und dankbar, dass ich im BAZ gelandet bin. Mein Ausbilder unterstützt mich super, wir lernen auch für die Berufsschule gemeinsam“, sagt Steven.
„Im BAZ unterstützen wir junge Menschen mit schwierigen Startbedingungen. Mit dem Ziel echte Jobchancen durch eine Ausbildung und die nachhaltige Integration in den Arbeitsmarkt und die Gesellschaft zu realisieren“, sagt Christian Bierschenk, Leiter des BAZ.

Anna-Lena Förster gehört genau wie Steven Reuß zu diesen jungen Menschen mit schwierigen Startbedingungen. Auch sie ist seit 2017 Absolventin des Beruflichen Ausbildungszentrums und lässt sich zur Fachpraktikerin Hauswirtschaft ausbilden. Über die Agentur für Arbeit ist sie ins BAZ gekommen, absolviert dort eine sogenannte Reha-Ausbildung. „Ich werde hier super unterstützt und lerne sehr viel“, sagt Anna-Lena. Drei Jahre lang werden ihr die Lerninhalte im Bereich Hauswirtschaft vermittelt. „Wenn ich manchen Dinge nicht weiß oder nicht verstehe, werden sie mir erklärt - ob für die Ausbildung oder für die Berufsschule“, sagt die 18-Jährige.
„Wir gehen bei jedem Einzelnen auf die individuellen Bedürfnisse ein und unterstützen in Theorie und Praxis. Besonders das gemeinsame Lernen für die Berufsschule ist sehr wichtig und eine große Hilfe für unsere jungen Menschen“, sagt Carla Kraft, Ausbilderin im Bereich Hauswirtschaft.
Es herrscht ein sehr respektvolles und persönliches Verhältnis zwischen Ausbildern und Auszubildenden im BAZ. „Solch ein toller Kerl wie Steven hat jede Unterstützung verdient. Er ist sehr ehrgeizig, bringt großes Engagement mit – er hat es einfach verdient, dass er es hier schafft und eine berufliche Perspektive hat“, sagt Stevens Ausbilder, Peter Hartmann.

Denn den Wunsch später einer geregelten Arbeit nachzugehen, auf eigenen Füßen zu stehen, sein eigenes Geld zu verdienen, haben die Absolventen des Beruflichen Ausbildungszentrums genau wie jeder andere Jugendliche, der eine Ausbildung absolviert. „In der Metallverarbeitung möchte ich nach meiner Ausbildung gerne weiterarbeiten“, sagt Steven. Anna-Lena möchte gerne im Bereich Hauswirtschaft in einem Seniorenheim arbeiten. „Wir waren mit dem BAZ schon in einem Altenheim. Da durfte ich mir alles ansehen. Ich wäre so glücklich, wenn ich in diesem Bereich arbeiten könnte nach meiner Ausbildung“, sagt die 18-Jährige. Am liebsten genau wie Steven im Bereich Eschwege. „Hier sind wir zuhause, hier wollen wir arbeiten“, sagen sie beide.

EXTRA INFO
Das BAZ bietet vielfältige Ausbildungsmöglichkeiten. Neben modernen Lehrwerkstätten zeichnet sich die Qualität der Ausbildung durch einen besonders hohen Anteil fachpraktischer Erfahrungen in regionalen Unternehmen aus.
Dadurch werden die jungen Menschen an die Herausforderungen des Arbeitsmarktes herangeführt und erlernen Kompetenzen, um dauerhaft dort zu arbeiten. Ausgebildet werden Fachpraktiker in den Bereichen Metallbau, Zerspanungstechnik, Hauswirtschaft, Holzverarbeitung, Gartenbau, Gastgewerbe und Beikoch. Außerdem bietet das BAZ ein Berufsvorbereitungsprogramm zur beruflichen Orientierung an. Das BAZ-Team besteht aus Ausbildern, Sozialpädagogen, Psychologen und Lehrkräften, die bei der Ausbildung unterstützten. Mehr Informationen: www.baz-wmk.de




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Das Ziel: Eine echte Jobchance
Anna-Lena Förster mit ihrer Ausbilderin Carla Kraft.

Das Ziel: Eine echte Jobchance
Servieren von Speisen ist ebenfalls Ausbildungsinhalt.

Das Ziel: Eine echte Jobchance
Der Eine lehrt, der andere ist lernwillig: Steven Reuß mit seinem Ausbilder Peter Hartmann.

Das Ziel: Eine echte Jobchance
Steven an der Universalfräsmaschine beim Fertigen einer Passbohrung.

Foto: Winter