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Tag der offenen Tür bei der IBW
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Rund 200 Besucher kamen zum Tag der offenen Tür, um die Integrierte Betriebsstätte Witzenhausen (IBW) näher kennenzulernen. Fragen nach der dort angebotenen Arbeit sowie Fragen nach dem Personenkreis der dort arbeitenden Menschen mit Behinderung wurden bei der Werkstatt-Rallye beantwortet. Die Besucher hatten die Möglichkeit, sich in den Räumlichkeiten der IBW umzuschauen und etwas über laufende Arbeitsaufträge zu erfahren. Insgesamt arbeiten bei der IBW, in den Gebäuden der ehemaligen Möbelfabrik Jäger in Witzenhausen, 45 Menschen mit Behinderung. Aufgrund der Kooperation zwischen "Aufwind", dem Verein für seelische Gesundheit, und den Werraland Werkstätten Eschwege arbeiten in der Integrierten Betriebsstätte sowohl Menschen mit seelischer als auch mit geistig/körperlicher Behinderung. "Der Erfolg nach nun vierjähriger Arbeitspraxis gibt uns Recht", begrüßte Matthäus Mihm, Vorstandsmitglied von "Aufwind" die Gäste des Tags der offenen Tür. "Anfängliche Bedenken, dass es zu Schwierigkeiten zwischen den Beschäftigten aufgrund unterschiedlicher Behinderungsarten kommen könnte, haben sich nicht bestätigt." Im Gegenteil stünden gegenseitiges Verständnis, Hilfsbereitschaft und kameradschaftliches Miteinander im Vordergrund.

Kurzweilige Unterhaltung bei Sonnenschein

Angefangen hat alles mit sieben Beschäftigten der Werraland Werkstätten und acht Beschäftigten der Gemeinnützigen Werkstätten (GWE) vom Verein Aufwind Eschwege. Seitdem hat sich der Betrieb entwickelt, und das wurde nun stolz beim Tag der offenen Tür den zahlreichen Besuchern präsentiert. Mit Musik und einem bunten Unterhaltungsprogramm gelang es, die Besucher bei schönstem Spätsommer-Sonnenschein auf das Gelände der IBW zu locken. Zur Unterhaltung trugen bei: "Samba Prima Werra", eine Trommel-Percussion, "Ten Sing", der Jugendchor vom CVJM Eschwege, sowie die Band "Potheen Rovers", die Irish Folk spielte. Außerdem gab es ein sportives Programm für all jene, die sich gern bewegen; und zwar Bogenschießen, "Menschenkicker"-Turniere und Torwand-Schießen. Mitmach-Angebote gab es auch für die kleinen Gäste. Die Auswahl war groß - von der Möglichkeit, sich als Elfe oder Löwe schminken und sich Tattoos aufmalen zu lassen bis hin zum Basteln und Hüpfen auf der Hüpfburg.

Parallel zum Tag der offenen Tür wurde auch das einjährige Bestehen des Bistros "GASTwerk", in direkter Nachbarschaft der IBW, gefeiert. "Wir sind über die Entwicklung im gastronomischen Bereich sehr zufrieden", sagte "Aufwind"-Vorstandsmitglied Mihm. "Die Anzahl der servierten Mittagessen im Bistro steigert sich von Woche zu Woche und liegt nun zwischen 100 und 120." Und das allein durch Mundpropaganda. Mittlerweile arbeiten im "GASTwerk" zehn Menschen mit Behinderungen.

Alexandra Koch
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Werraland Werkstätten
September 2009

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Tag der offenen Tür bei der IBW - Alle Bilder bitte klicken

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