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Wenn die Gefühle größer werden
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Werraland: Umgang mit Demenz-Erkrankten wichtiges Thema in Wohnstätten

„Bei jedem Menschen verläuft Demenz anders, daher braucht jeder Erkrankte seine individuell auf ihn abgestimmte Tagesstruktur“, sagt Doris König-Jörke, Demenz-Expertin und Coach. Seit Anfang des Jahres arbeitet König-Jörke mit den Mitarbeitern der Werraland-Wohnstätten. Umfangreiche Schulungen, Konferenzen, Einzelfallbesprechungen mit dem Ziel, den Mitarbeitern Sicherheit im Umgang mit demenzerkrankten Bewohnern und diesen ein Höchstmaß an Wohlbefinden zu geben. „Die Altersstruktur in den Wohnstätten verändert sich stetig nach oben, wir verzeichnen daher mehr Demenzerkrankungen. Allein von den Menschen mit Down-Syndrom erkranken 60 Prozent frühzeitig an Demenz“, so Constance Jänsch, stellvertretende Leitung Stationäres Wohnen im Sozialunternehmen Werraland.

„Die Arbeit mit behinderten Menschen unterscheidet sich von der Arbeit mit Demenzerkrankten“, so König-Jörke. Bei Erstgenannten gehe es um Förderung, um so selbstbestimmt wie möglich leben zu können. In der Demenzarbeit gelte dagegen „so viel Aktivierung wie möglich, aber auch so viel Ruhe wie nötig“.
Für die bestens ausgebildeten Fachkräfte der Werraland-Wohnstätten ist die Arbeit mit Demenzerkrankten nicht neu, sie wird aber ein immer bedeutenderes Thema in der täglichen Arbeit. „Wir wollen uns in diesem Bereich noch professioneller aufstellen und unseren Mitarbeitern durch die Zusammenarbeit mit Frau König-Jörke Unterstützung und Hilfestellung geben“, sagt Kathrin Feiertag vom Sozialdienst der Wohnstätten.
Und die Zusammenarbeit fruchtet. „Ich habe hier motivierte und wissbegierige Mitarbeiter kennengelernt“, sagt Doris König-Jörke. Arbeitgeber, die sich Spezialisten wie sie leisten würden, tragen erheblich zur Mitarbeitermotivation und in der Folge zur Steigerung des Wohlbefindens der Bewohner bei.
Die Alzheimer-Demenz ist eine palliative Erkrankung. Heilung ist nicht möglich, sondern es geht um den Erhalt bzw. das Erreichen einer bestmöglichen Lebensqualität. „Dafür ist ein wertschätzender Umgang mit Blick auf Biografie, Gewohnheiten und Vorlieben jedes einzelnen Erkrankten notwendig“, sagt König-Jörke. Jeder Demenzerkrankte brauche eine eigene Tagesstruktur. Feste Rituale, wie der immer selbe Sitzplatz beim Mittagessen, sind enorm wichtig.
Sinngemäß „Das Gehirn wird kleiner, die Gefühle werden größer“, sagt König-Jörke. Deshalb sei ein entscheidender Faktor die Aktivierung der Sinne, beispielsweise das Fühlen über die Haut, wenn Mitarbeiter mit Kommunikation nicht mehr weiterkommen. „Anfassen, fühlen, warme Farben in Zimmern und Aufenthaltsräumen der Bewohner – das alles trage zum Wohlfühlen bei. „Das Wohlbefinden eines Menschen mit Demenz ist die Summe aus vielen kleinen, schönen Momenten“, bringt es die erfahrene Coachin König-Jörke auf den Punkt.
„Wir alle, die Mitarbeiter in unseren Wohnstätten, haben durch die Zusammenarbeit einen neuen, einen anderen Blick auf unsere Arbeit mit den demenzerkrankten Bewohnern erhalten. Wir haben uns als Team nochmals enorm weiterentwickelt. Davon profitieren alle: Bewohner und Mitarbeiter“, sagt Matthias Kreiselmeyer, Hauptabteilungsleiter Stationäres Wohnen.



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Wenn die Gefühle größer werden
Demenz-Coach Doris König-Jörke (re.) mit Mitarbeitern der Werraland Wohnstätte (v.li.) Kathrin Feiertag, Nina Kuric, Florian Baldauf, Ivonne Poster und Constance Jänsch.

Wenn die Gefühle größer werden
Helma Walter hat beim Spielen mit dem Ball sichtlich Spaß. Nina Kuric, Mitarbeiter in der TSM, unterstützt einfühlsam.

Wenn die Gefühle größer werden
So viel Aktivierung wie möglich: Marie-Luise Böhning und Mitarbeiterin Ivonne Poster beim Backen.


Fotos: Lars Winter


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