Großer Erfolg: Olympia - Bronze für deutsches Handballteam

Shanghai. Nachdem die Klassifizierungsspiele abgeschlossen waren, traf das deutsche Team in der Finalrunde in der Leistungsgruppe 1 (hier spielen die stärksten Teams) auf Griechenland, Kenia und ein Team aus China. Die Spielzeit betrugt 2 x 20 Minuten, so dass die physische Belastung und dementsprechend die Kräfteeinteilung an Bedeutung gewann.

Special Olympics

Das erste Spiel gegen China verlangte bereits alles von dem deutschen Team ab und nach großartigem Kampf unterlag Deutschland sehr deutlich mit 14:22 Toren. Die rote Karte für Marcel Biebl (Glauchau) bereits Mitte der zweiten Hälfte, hatte dem Spiel der deutschen Mannschaft einen deutlichen Dämpfer gegeben. Die auf dem Feld stehenden Spieler versuchten diesen Verlust jedoch wettzumachen und so kam es, dass sich mit Stephan Ronschkowiak (Delitzsch) und Maik Bombach (Mechterstädt) gleich zwei Spieler bei ihrer aufopferungsvollen Abwehrarbeit verletzten. Somit blieb für dieses und das folgende Spiel gegen Kenia nur ein Auswechselspieler auf der Bank übrig - und das war ein "gelernter Torhüter". Vor dem Spiel gegen die wieselflinken Handballer aus Kenia stand "Schadensbegrenzung" an erster Stelle. Dass das Team eine Halbzeit lang mithalten konnte, sprach für die Moral in der Truppe und dass man erst zu Beginn der zweiten Hälfte kräftemäßig nachließ, war sehr deutlich der Personalsituation zuzuschreiben. Auch hier gab es letztendlich eine herbe Niederlage zu verdauen. Blieb noch der dritte Gegner: Griechenland.

Harter Kampf um den dritten Platz

Das letzte Spiel in dieser ersten Leistungsgruppe wurde ein echtes "Kleines Finale", dem Sieger winkte die Bronzemedaille. Nach einer torlosen Anlaufphase bis zum ersten Treffer in der vierten Minute der Partie durch Patrick Taube (Eschwege), entwickelte sich ein Spiel, das an Spannung und Dramatik kaum zu überbieten war und Werbung für den Handball bei Special Olympics bot.

Das deutsche Trainertrio hatte die Mannschaft auf ein mit höchster Disziplin geführtes Spiel eingeschworen. Der Schwerpunkt lag dabei auf der Abwehrarbeit. Der Spielmacher der Griechen wurde in Manndeckung genommen (hervorragend gelöst durch Andreas Kirchner) und es wurde auf den richtigen Torhüter gesetzt. Andreas Sperling aus Dresden hatte einen Glanztag erwischt, brachte die gegnerischen Angreifer schier zur Verzweiflung und schien seinen Kasten förmlich vernagelt zu haben. Seine Paraden waren es, die den Weg zum Erfolg ebneten und Deutschland auch in kritischen Phasen weiter im Spiel hielten. Mit dem wieder genesenen Stephan Ronschkowiak auf der linken und Marcel Biebl auf der rechten Rückraumposition gelang es der deutschen Mannschaft im Angriff ein wahres Feuerwerk zu entzünden. Nahezu alle Spieler konnten sich in die Torschützenliste eintragen und dies stellte einen weiteren Schlüssel zum Sieg dar. Fast unmögliche Tore gelangen (Andreas Kirchner); schnelle Angriffe fanden meist den Weg zum dynamischen, neunfachen Torschützen Marcel Biebl, und wenn die Hauptwerfer einmal keinen Weg durch die Reihen der durchweg größeren griechischen Abwehrspieler fanden, waren andere zur Stelle. Mit einem 7:7 unentschieden ging es in die Halbzeit. Nach der Pause ein unverändertes Spiel: Griechenland körperlich überlegen, das deutsche Team mit kühlem Kopf und heißem Herzen. Zitat Marko Koch: "Wir wollten Bronze und nicht wie 2003, bei den Welt Spielen in Irland erneut auf dem undankbaren vierten Platz landen!"

Direkt nach Anpfiff der zweiten Hälfte gingen die Griechen zum letzten Mal in Führung (21. Minute), dann baute die deutsche Mannschaft über ein 10:9 (29.) und zwei sehr wichtige Tore vom Rechtsaußen Marko Koch zum 12:9 (32.) und 13:9 (33.) ihre Führung aus und gab sie nicht mehr ab. Die letzten Minuten dieses Spieles erlebte die deutsche Mannschaft bereits wie in einem Traum, alles gelang und als die Schiedsrichter aus Island abpfiffen, purzelten Spieler übereinander, flossen Tränen und großer Jubel hallte durch die mit etwa 1800 Zuschauer sehr gut besuchte Halle.

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Dritter Platz, Bronzemedaille für das deutsche Handball-Team bei den Special Olympics Weltspielen in Shanghai, China!

Aufgebot
GER - China 14:22 (5:10):
Sperling (1. HZ); Fischer (2. HZ) - Taube; Ronschkowiak (4 Tore); Biebl (4); Kirchner (3); Koch (1); Pischel (1); Stolze; Bombach (1) Zuschauer: 3000

GER - Kenia 10:27 (7:12):
Fischer (11. - 40.); Sperling (1.-10.) - Biebl (7); Kirchner; Koch (3); Taube; Stolze; Pischel Zuschauer: 1200

GER - Griechenland 15:10 (7:7):
Sperling (1. - 38.) Fischer (38. - 40.) - Biebl (9); Koch (2); Ronschkowiak (2); Taube (1); Kirchner (1) Pischel; Stolze Zuschauer: 1800 SR: (Island)

Beste Torschützen Griechenland: Aposeolos (8); Nikos (2) Endtabelle Gruppe A:
1. China I - 6:0 Punkte
2. Kenia - 4:2 Punkte
3. Deutschland - 2:4 Punkte
4. Griechenland - 0:6 Punkte

Platzierungen der Vorrundengegner:
Indien Gruppe B: 2. Platz
Jemen Gruppe C: 1. Platz
Niederlande Gruppe C: 3. Platz

Weitere Teams im Turnier:
Algerien; China II; Österreich; Palästina

Text: Erik Hogreve und Carsten Schenk

Eröffnungsfeier mit olympischen Ausmaßen

Am Dienstag, den 2. Oktober 2007, hat die Eröffnungsfeier der World Games von Special Olympics 70.000 Zuschauer begeistert. Dabei waren mehr als 7000 Athleten mit geistiger Behinderung, zu denen auch Handballer aus Eschwege (Nordhessen), Mechterstädt (bei Eisenach) und Delitzsch (bei Leipzig) gehören. Unter frenetischem Beifall nahmen sie mit der deutschen Delegation, die nach China, USA und Australien die viertgrößte Athletenzahl stellt, am Einmarsch der Nationen teil. Mitten unter die Athleten mischte sich weltbekannte Prominenz, was für eine medienwirksame Aufmerksamkeit sorgte.

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Einer dieser Prominenten war Hollywoodschauspieler Colin Farrell, der mit seinen irischen Landsleuten ein großes "Hallo" zelebrierte. Arnold Schwarzenegger marschierte mit der Delegation der USA ein. Als der "Terminator" in der Nähe der deutschen Athleten innehielt, ließ sich der Delitzscher Stephan Ronschkowiak die Chance nicht entgehen, sich von Arnold Schwarzenegger die Hand schütteln zu lassen. "Das war ein tolles Erlebnis! Ich war so aufgeregt", berichtet der Athlet später. Als gebürtiger Shanghaianer ließ es sich NBA Basketballstar Yao Ming nicht nehmen, durch seine Begleitung der heimischen Delegation das Gastgeberland China als i-Tüpfelchen des Einmarsches zu präsentieren.

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Als weiteren Programmpunkt gab es die obligatorischen Reden, die zwar für die Athleten wegen schlechter Innenraumbeschallung kaum verständlich waren, dafür aber kurz ausfielen und somit die Zeit zugunsten einer gelungenen Show mit kurzweiliger Unterhaltung genutzt werden konnte. Die Athleten waren beeindruckt und favorisierten das Feuerwerk als absolutes Highlight der Eröffnungsfeier. Das Beherrschen der pyromanischen Kunst ist ja hier in China eine große Tradition; wenn man bedenkt, dass man auch in Deutschland zur Sylvesterfeier die "Chinaböller" krachen lässt. Wulf Stolze aus Eschwege findet, laut eigener Worte, "alles sehr interessant und schön", so auch die drei Zeremonien:

1. Hissen der Flagge
2. olympischer Eid
3. Entzünden des olympischen Feuers

Bei anderen Eröffnungsfeier-Elementen, wie Artistikdarbietungen mit einer Unmenge von Personen, gab es Parallelen zu Eröffnungsfeiern traditioneller olympischer Spiele. Dabei trieb eine atemberaubende Inszenierung selbst einigen von den Handballern, die sich sonst als "schwere Jungs" geben, die Tränen in die Augen.

Als Fazit bleibt zu schreiben, dass der Veranstalter einen enormen Beitrag geleistet hat, Special Olympics ein ganzes Stück näher an die gesamte olympische Familie heranzutragen.

Bei der Klassifizierung ab Donnerstag, den 4. Oktober 2007, durften endlich auch die Handballer mit den ersten beiden Spielen vollends in das aktive Olympia eintauchen. Eine Standortbestimmung war wegen der wenigen internationalen Vergleiche schwer vorherzusagen. Durch die gute und intensive Vorbereitung ruhte die Konzentration des Teams auf seinen eigenen Stärken. Das Trainerteam mit Carsten Schenk (Mechterstädt), Erik Hogreve (Eschwege) und Dirk Woelki (Delitzsch) war sich einig, dass eine gewisse innere Ruhe ein wichtiger Faktor für das Abschneiden im Turnier sein würde. Diese Form der mentalen Stärke, die bereits seit Beginn der aufwendigen Vorbereitung vor einem halben Jahr punktuell in Gesprächen und in einem gezielten Verhaltenskodex seinen Platz gefunden hat, trug bereits im ersten Spiel gegen die Niederlande Früchte. Denn in der modernen und mit 2000 Zuschauern knapp über die Hälfte gefüllten Halle behielten die deutschen Spieler einen kühlen Kopf und die aufgestaute Anspannung konnte in gezielten handballspezifischen Aktionen erfolgreich entladen werden. Der Lohn nach 2 x 8 Minuten war ein Sieg mit 8:3 (3:1), bei dem sich die Hälfte der Feldspieler in die Torschützenliste eintragen konnte.

Nach einer Mittagspause im Hotel fand am Nachmittag das zweite Spiel in einer anderen Halle vor etwa 1500 Zuschauern statt. Auch gegen das wieselflinke Team aus Jemen erwies sich die ruhige Spielweise als richtige taktische Maßgabe und so ließen sich die deutschen Spieler von einem Halbzeitrückstand nicht aus der Ruhe bringen und fuhren einen letztendlich ungefährdeten Sieg mit 7:3 ein.

Am Freitagvormittag (5. Oktober 2007) wurde ebenfalls vor rund 1500 Zuschauern ein Match gewonnen. Ein Hauch von Exotik lag beim Spiel gegen Indien in der Luft, dessen Spielmacher Sahib Harpal mit einem Turban auflief. In punkto handballerisches Können zeigte das Team aus Asien eine enorme Qualität. Beispielsweise stellten sich die Asiaten nach der Halbzeit auf die Manndeckung von Harpal durch Andreas Kirchner ein und so erzielten durch taktische Umstellungen andere indische Spieler einige Tore, ohne jedoch den deutschen Sieg mit 7:5 wirklich in Gefahr zu bringen.

Nachdem damit die Klassifizierung beendet ist, trifft das deutsche Team in der Finalrunde auf Griechenland, Kenia und ein Team aus China. Die Spielzeit beträgt nun 2 x 20 Minuten, so dass die physische Belastung und dementsprechend die Kräfteeinteilung an Bedeutung gewinnt. Nur gut, dass das deutsche Team seine Stärken in anderen Spielen bereits bewiesen hat, denn beim Spiel gegen den Gastgeber China dürfte die Halle voraussichtlich mit knapp 5000 Zuschauern gefüllt sein. Die entsprechende Atmosphäre beim Wettkampf wird wie beim Profihandball sein und unseren Jungs alles abverlangen.

Text: Erik Hogreve / Zitate stammen aus Interviews, die Patrick Taube führte.

Aufgebot:
GER – Niederlande 8:3 (3:1):
Sperling (1. HZ); Fischer (2. HZ) – Taube (2 Tore / davon1 Siebenmeter ); Ronschkowiak (1 Tor); Biebl (4); Kirchner (1); Koch; Pischel; Stolze; Bombach

GER – Jemen 7:3 (1:2):
Fischer (1. HZ); Sperling (2. HZ) – Biebl (3); Kirchner (1); Koch (2); Bombach (1); Taube; Stolze; Ronschkowiak; Pischel

GER – Indien 7:5 (4:1):
Sperling (1. HZ) Fischer (2. HZ) – Pischel; Stolze; Koch (1); Ronschkowiak (1); Biebl (5); Bombach; Stolze; Taube

Weitere Teams im Turnier: Algerien; China II; Österreich; Palästina

Eschweger Olympia-Athleten besuchen Shanghai

Vom 26. September bis zum 13. Oktober 2007 nehmen Handballspieler aus Eschwege, Mechterstädt und Sachsen neben 7000 anderen Athleten an den Special Olympics World Games teil. Special Olympics International ist weltweit die größte, vom IOC offiziell anerkannte, Sportbewegung für geistig und mehrfach behinderte Menschen. Die Philosophie von Special Olympics (SO) ist es, mit dem Mittel Sport die Akzeptanz von Menschen mit geistiger Behinderung in der Gesellschaft zu verbessern.

Tagebuchauszug von Patrick Taube (SO Athlet und Werraland-Beschäftigter) mit Unterstützung in Wort und Schrift:

Seit der offiziellen Nominierung für die World Games für das Team Deutschland im Februar dieses Jahres wurde das heimische Training durch etliche Übungseinheiten an Wochenenden, auf Turnieren und beim individuellen Ausdauertraining intensiviert. Am vergangenen Mittwoch war es endlich so weit und wir brachen auf zur langen Reise nach China. Am Flughafen in Frankfurt a.M. habe ich bei der offiziellen Verabschiedung als Athletensprecher eine kurze Rede gehalten. Die Aufregung war groß und wurde mit einem kurzen Foto Shooting mit Fußballprofi Dimo Wache vom 1. FSV Mainz 05 belohnt. Nach 11-stündigem Flug sind wir am Donnerstag, den 27. September, in Shanghai angekommen. Vor Ort erhielt die deutsche Delegation einen überwältigenden Willkommensgruß; und das gleich doppelt. Denn im Anschluss an den Empfang am Flughafen ging es im Hotel ‚Great Tang Dynastie' weiter mit dem feierlichen Empfang.

Special Olympics

Am Freitag, den 28. September, startete im Stadtbezirk Jiading das "Host Town"- Programm (Gastgeberprogramm) für die deutsche Delegation, das der Akklimatisierung der Sportler und dem Austausch der Kulturen dient. Dazu gehörten die Besichtigung eines botanischen Gartens, eine Begrüßungsfeier im Hotel, viele kulturelle Vorführungen, zum Beispiel von traditionellem Liedgut, Tai Chi und Tänzen. Besonders eindrucksvoll wurde die chinesische Kultur durch das im wörtlichen Sinne ‚greifbar machen' nahe gebracht. So wurde in Kleingruppen bei Familienbesuchen gemeinsam Essen zubereitet, bei Tanzvorführungen mitgetanzt und in einer Schule für Menschen mit Handicap die ersten Schritte in der Kunst der Kalligraphie erlernt.

Special Olympics

Das alles beschreibt nur ein kleinen Auszug von unendlich vielen Eindrücken dieser Tage, in denen die Special Olympics Athleten in einer Funktion nationaler Bedeutung fungieren. Nicht nur, dass einige Fußballer einen Tag vor dem WM-Finale die Frauen-Fußballnationalmannschaft besuchten und, wie wir nun wissen, viel Glück mit auf den Weg gaben. Schließlich sind unsere Fußball-Damen nun Weltmeister! Vielmehr verbreiten die Athleten von Tag zu Tag mehr Freude und Energie; und wer weiß wie weit das noch gehen mag, wenn der eine oder andere bei den Sportwettbewerben (3. - 10. Oktober) sogar seine eigene Goldmedaille küssen kann.

Am Dienstag, den 02. Oktober, findet die Eröffnungsfeier vor 80.000 Zuschauern statt, alleine die bisher bekannten Programmpunkte lassen eine sagenhafte Show erwarten und die Vorfreude auf dieses riesige Ereignis wächst von Minute zu Minute. Um die Zeit des "Wartens" etwas schneller vergehen zu lassen, besichtigten die Athleten heute Vormittag noch die Formel 1 Rennstrecke in unmittelbarer Nähe des Hotels und bekamen einen Eindruck von der Größe einer solchen Renn-Veranstaltung. Gleichzeitig, beziehungsweise kurz nacheinander drei riesige Veranstaltungen - Frauen Fußball-WM, Welt Spiele von Special Olympics und die Formel 1 - zu organisieren, zeigt den enormen Anspruch, den China an sich selbst hat.

Mit dem warmen "Willkommen" der Delegationen in Shanghai haben es die Organisatoren geschafft, eine gewisse Unsicherheit und das Gefühl des Fremdseins bei den Gästen vergessen zu machen.

Liebe Gastgeber, weiter so!

Erik Hogreve, Sportkoordinator der Werraland Werkstätten und Handball-Coach am 02. Oktober 2007

Weitere Informationen und aktuelle Bilder unter www.specialolympics.de

Das Special Olympics-Motto: Zeigt Mut, teilt Freude, entwickelt Eure Fähigkeiten, nehmt Eure Chancen wahr

Den Werraland-Athleten, die am 25. September im Rahmen einer Pressekonferenz offiziell nach Shanghai verabschiedet wurden, wünschen wir an dieser Stelle einen guten Hin- und Rückflug, viel Erfolg sowie unvergessliche kulturelle und sportliche Erlebnisse. Kommt gesund wieder nach Hause! Wir sind schon jetzt gespannt auf Eure Nachberichterstattung.

Special Olympics

Mit dabei bei den Weltspielen von Special Olympics vom 26. September bis zum 13. Oktober in Shanghai sind die Werraland-Beschäftigten Wulf Stolze und Patrick Taube - zusammen mit ihrem Handball-Coach Erik Hogreve, der als Sportkoordinator bei den Werraland Werkstätten arbeitet. Sport-Kollege Andreas Senger, ebenfalls bei den Werraland Werkstätten beschäftigt, konnte trotz seiner Nominierung leider nicht mitfliegen. Eine Handverletzung führte zur sportlichen Zwangspause. "Es tut mir so leid, nicht teilnehmen zu können. Meinen Freunden und Sportkollegen wünsche ich alles Gute und viel Erfolg. Ich werde oft an Euch denken. Spielt für mich mit", sagte Andreas Senger auf der Pressekonferenz sichtlich gerührt.